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30.09.2021

Bäume im Nationalpark leiden unter der Trockenheit der letzten Jahre und müssen gestutzt werden

Zur Sicherheit der Wanderer entfernen Mitarbeiter des Nationalparks abgestorbene Äste und Baumteile an den Wegen im Schutzgebiet.
Wegen der Trockenheit der letzten Jahre werden auch weitere Wegesperrungen nötig.

Bad Wildungen/ Waldeck. Auf den ersten Blick ungewöhnliche Situationen stellen sich im Nationalpark dar: Ranger in Arbeitsschutzkleidung und mit schweren Geräten arbeiten an größeren umgefallenen Bäumen oder entfernen abgestorbene Äste, die über die Wanderwege im Nationalpark ragen. Im Schutzgebiet gilt in der Regel „Natur Natur sein lassen", aber wenn es um die Sicherheit der Besucher*innen geht, hat die Gefahrenabwehr Priorität.
Im Vergleich zu den Wäldern außerhalb des Nationalparks zeigen zwar nur relativ wenige Bäume Trockenschäden. Aber sie bekommen im Nationalpark eine arbeitsaufwändige Spezialbehandlung: Trockene Bäume, die auf den Weg kippen könnten, werden mit Hilfe eines Seils und eines Traktors umgezogen und bleiben liegen. „Das Holz zerspringt dabei wie Glas. Die Äste brechen nicht am Stück ab, sondern zerspringen in Tausend Teile", berichtet Nationalpark-Ranger Jochen Lückel und unterstreicht damit die Dringlichkeit der Arbeit.

 

Die Nationalparkverwaltung versucht mit allen verfügbaren Kräften die Wege zu sichern. „Unsere Leute können aber nicht überall gleichzeitig sein. Deshalb bitten wir um Verständnis, wenn wir an einigen Stellen aus Sicherheitsgründen Wanderwege temporär sperren müssen. Das ist zur Sicherheit der Gäste", appelliert Teamleiter Marco Enders, der besorgt in den steilen Hang an der Kahlen Hardt blickt und dazu auffordert, die Wegesperrungen zu akzeptieren.

 

Sicher unterwegs ist man im Nationalpark auch bei den geführten Wanderungen am kommenden Wochenende von Niederwerbe und Basdorf. Festes Schuhwerk und Getränke für zwischendurch dabei nicht vergessen!

 

Die Kelten im Kellerwald
Waldeck-Niederwerbe. Mit zu den Kelten im Kellerwald nimmt die Besucher*innen Nationalpark-Führer Hans-Jürgen Matznohr am Samstag, 2. Oktober. Die Route führt zum Restwall der Finkenburg und dem Hengstmoor. Die vierstündige, kulturhistorische Wanderung startet um 14:00 Uhr an der Infotafel in der Reiherbachstraße in Waldeck-Nieder-Werbe und ist kostenlos. Mit dem ÖPNV erreicht man den Treffpunkt von der Haltestelle Waldeck-Niederwerbe.

 

Der Knorreichenstieg an der Kahlen Hardt
Vöhl-Asel. Auf dem Knorreichenstieg an der Lindenbergroute ist Nationalpark-Führerin Isabel Horstmann am Sonntag, 3. Oktober unterwegs. Bei der kostenlosen, vierstündigen Tour geht es um uralte Eichen, seltene Flora und das Schutzgebiet. Treffpunkt ist um 10:30 Uhr der Wanderparkplatz Striedereiche an der K32 in Richtung Hohe Fahrt am Friedhof. Mit dem ÖPNV erreicht man ihn von der Haltestelle Vöhl-Asel Zur Aselbucht und beachtet den Fußweg vom Dorf.

 

 


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